Moskau – Saba:
Der russische Präsident Wladimir Putin gab bekannt, dass der Handelsaustausch zwischen seinem Land und dem afrikanischen Kontinent im vergangenen Jahr 2024 um zehn Prozent gewachsen sei.
Die Erklärung des russischen Präsidenten erfolgte laut der Website Russia Today im Rahmen von Gesprächen, die er am Mittwoch im Kreml mit dem Präsidenten von Guinea-Bissau, Umaro Sissoco Embalo, führte, der zu einem offiziellen Besuch in Russland eingetroffen war.
„Letztes Jahr ist der Handel zwischen Russland und dem afrikanischen Kontinent weiter gewachsen und hat um 10 Prozent zugenommen“, sagte Putin während der Gespräche.
Der russische Präsident lobte die Beziehungen seines Landes zu Guinea-Bissau.
„Die Beziehungen zwischen Russland und Guinea-Bissau entwickeln sich erfolgreich auf der Grundlage gegenseitigen Respekts und wachsenden Vertrauens“, fügte er hinzu und wies darauf hin, dass in diesem Jahr der 52. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Ländern begangen wird.
Putin betonte, dass viele russische Unternehmen zunehmendes Interesse daran zeigten, auf dem Markt von Guinea-Bissau tätig zu werden.
Der russische Präsident wies auch darauf hin, dass die Quote für guineische Staatsbürger, die in Russland studieren möchten, im laufenden Jahr steigen werde, insbesondere in militärischen Fachrichtungen.
„Unsere humanitären Beziehungen entwickeln sich ebenfalls, und ich meine damit das wachsende Interesse junger Menschen in Guinea-Bissau an einem Studium in Russland, und das beschränkt sich nicht nur auf zivile Bereiche, sondern umfasst auch militärische. Es ist üblich, dass Militärangehörige aus Guinea-Bissau ihre Ausbildung an russischen Militärhochschulen erhalten, deshalb haben wir die Quote für unsere Freunde aus Guinea-Bissau für das laufende Jahr erhöht“, sagte Putin bei dem Treffen.
Der Präsident Guinea-Bissaus bedankte sich seinerseits bei Moskau für die Erhöhung der Quote für Militärangehörige, Polizisten und Studenten, die in Russland studieren möchten.
Er betonte, dass sein Besuch in Russland darauf abziele, die freundschaftlichen Bande zwischen den beiden Ländern zu stärken und stellte fest, dass das russische Volk ein Bruder des Volkes von Guinea-Bissau sei.
Während des Treffens erörterten die beiden Präsidenten neben aktuellen internationalen und regionalen Themen auch Perspektiven für die Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen.
Bemerkenswert ist, dass Putin und Embalo im vergangenen Januar ein Telefongespräch geführt hatten, in dem sie Möglichkeiten zur Verbesserung der bilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Wirtschaft, Investitionen und humanitäre Hilfe besprachen.
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