Ramallah - Saba:
Das palästinensische Außenministerium betrachtete den Sturm auf die Al-Aqsa-Moschee am Mittwoch durch den extremistischen zionistischen Feindminister Itamar Ben-Gvir als Provokation gegenüber Millionen Muslimen und als gezieltes Anheizen des Konflikts und der Region.
Die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA zitierte das Ministerium mit den Worten, dies geschehe, während die Siedler ihre wiederholten Einfälle fortsetzten, talmudische Rituale durchführten und provokative Aufrufe zur Schändung der Moschee veröffentlichten, mit dem Ziel, ihre zeitliche Teilung zu etablieren, bis sie räumlich geteilt oder gar abgerissen und an ihrer Stelle der angebliche Tempel errichtet werde.
Das Ministerium ist der Ansicht, dass die Akzeptanz dieser schweren Verstöße gegen das Völkerrecht durch die internationale Gemeinschaft und die Verpflichtungen des zionistischen Feindes als Besatzungsmacht zu einem Deckmantel geworden sind, der den Feind ermutigt, weiterhin Angriffe auf Jerusalem und seine christlichen und islamischen heiligen Stätten zu unternehmen, wodurch er seine Missachtung der Resolutionen zur internationalen Legitimität und des internationalen Willens zum Frieden verschärft.
Das Ministerium bekräftigte, dass Jerusalem ein integraler Bestandteil des besetzten palästinensischen Gebiets und dessen ewige Hauptstadt sei und dass seine heiligen Stätten der jordanischen Obhut unterstünden. Das Ministerium bekräftigte außerdem, dass die illegalen einseitigen Maßnahmen des Feindes kein Recht auf eine Besetzung der Al-Aqsa-Moschee begründen oder ihre Identität und ihren Status unter Millionen von Muslimen untergraben würden.
