Gaza - Saba:
Zehn Palästinenser, darunter ein Journalist und seine gesamte Familie, wurden seit dem Morgengrauen des Dienstags, dem dritten Tag des Eid al-Fitr, durch israelischen Artilleriebeschuss im Gazastreifen getötet.
Bei dem jüngsten Angriff wurden zwei Palästinenser bei einem israelischen Luftangriff auf ein Haus in der Rashid-Straße im westlichen Gazastreifen getötet, wie eine medizinische Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu mitteilte.
Die Quelle sagte, zwei weitere Palästinenser seien bei einem Bombenangriff auf landwirtschaftliche Flächen und ein Gebäude südwestlich der Stadt Deir al-Balah im zentralen Gazastreifen getötet worden.
Ein Sanitäter teilte der Nachrichtenagentur Anadolu mit, dass östlich des Flüchtlingslagers Maghazi im zentralen Gazastreifen ein Palästinenser bei israelischem Artilleriebeschuss getötet worden sei.
Im Morgengrauen des Dienstags tötete der israelische Feind den Journalisten Mohammed Saleh al-Bardawil, seine Frau und seine drei Kinder bei einem Luftangriff auf ihr Haus in Khan Yunis südlich des Gazastreifens.
Zuvor hatte eine medizinische Quelle der Nachrichtenagentur Anadolu mitgeteilt, dass ein palästinensisches Kind an den Folgen eines israelischen Luftangriffs auf sein Haus im südlichen Gazastreifen am Sonntag gestorben sei.
Augenzeugen berichteten der Nachrichtenagentur Anadolu, dass israelische Armeefahrzeuge östlich von Gaza-Stadt und östlich von Jabalia im Norden des Gazastreifens schweres Feuer eröffnet hätten.
Am Sonntag kündigte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an, den Völkermord im Gazastreifen zu verschärfen und den Plan des US-Präsidenten Donald Trump zur Vertreibung der Palästinenser umzusetzen.
Seit der Feind am 18. März seinen Völkermord in Gaza wieder aufgenommen hat, hat er nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Gaza bis Montagnachmittag 1.001 Palästinenser getötet und 2.359 weitere verletzt, die meisten davon Kinder und Frauen.
Mit uneingeschränkter amerikanischer Unterstützung begeht der Feind seit dem 7. Oktober 2023 einen Völkermord in Gaza und hinterlässt dabei mehr als 164.000 Tote und Verletzte, die meisten davon Kinder und Frauen, und mehr als 11.000 Vermisste.
