Washington-Saba:
US-Medien berichteten, dass die Trump-Regierung nach neuen Zielen für die Abschiebung illegaler Einwanderer aus den Vereinigten Staaten sucht, da deren Herkunftsländer sie nur zögerlich aufnehmen.
Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf US-Beamte, dass die Trump-Regierung mit Ländern in Afrika, Asien und Osteuropa sowie mit der teilweise nicht anerkannten Republik Kosovo über die Aufnahme aus den USA ausgewiesener Migranten verhandelt.
Die Zeitung fügte hinzu: „Die Behörden suchen nach neuen Zielorten für Migranten, die die USA abschieben wollen, deren Herkunftsländer sie jedoch entweder nur zögerlich zurücknehmen oder sich gänzlich weigern, sie zurückzunehmen.“
Berichten zufolge führt Washington Gespräche mit mehreren Ländern, darunter Libyen, Ruanda, Benin, Eswatini, Moldawien, der Mongolei und dem Kosovo, und hofft, deren Zustimmung zu erhalten, möglicherweise im Austausch gegen finanzielle oder politische Vorteile.
Quellen zufolge versuchen die US-Behörden außerdem, mit einer Reihe lateinamerikanischer Länder Abkommen zu unterzeichnen, um diese als „sichere Länder“ einzustufen, in denen Asyl beantragt werden kann. Insidern zufolge laufen derzeit Gespräche mit Honduras und Costa Rica über entsprechende Abkommen.
